Fachfremder Musikunterricht

Für Lehrerinnen und Lehrer der Grundschule und der Sekundarstufen I & II:

Musik als Schulfach: Schnelle Hilfe für fachfremden Musikunterricht

Lassen Sie mich raten: Sie haben kurzfristig erfahren, dass Sie fachfremd Musik unterrichten sollen, haben daraufhin "panisch gegoogelt" und sind hier gelandet. - Oder Sie haben sich selber dazu entschieden, fachfremd Musik zu unterrichten, allerdings wird Ihnen jetzt etwas flau im Magen angesichts des Themenreichtums dieses Schulfachs.

 

Es ist richtig: Musik bietet eine Bandbreite von Themenbereichen wie kaum ein anderes Schulfach. Noch dazu sind Sie als Musiklehrer nicht in regelmäßige Prozesse wie Klassenarbeiten eingebunden, durch die Sie die Leistungen der Schüler individuell überwachen und überprüfen könnten oder auf ein präzise definiertes Lernziel hinarbeiten könnten. Lehrpläne für das Fach Musik, an denen man sich eventuell noch "entlanghangeln" und orientieren könnte, sind meiner Erfahrung nach sehr grob und allgemein gehalten, sodass der einzelne Lehrer teilweise riesige Spielräume zur Ausgestaltung des Unterrichts hat. Dies kann ein Fluch und auch ein Segen sein. Hier sind Ihre Fantasie und Ihre Kreativität gefragt - was ja auch bestens zu diesem Fach passt! Allerdings: Woher nehmen Sie die Leichtigkeit und das Selbstvertrauen, den Unterricht fantasievoll und kreativ auf spielerische und gleichzeitig profunde Art anzugehen, wenn Ihnen allerlei Fachkenntnisse und Erfahrungen fehlen?

 

Kein Grund zur Verzweiflung!

Natürlich ist das Fach Musik sehr komplex. Sie können sowohl praktisch als auch theoretisch ungeheuer viele Dinge mit Ihren Schülern machen, was die Situation oft nicht einfacher macht. Aber machen Sie sich eine Tatsache zum Vorteil: Mit Musik haben Sie ein Fach, dass grundsätzlich jeden Schüler interessiert! - Beschäftigen sich alle Schüler in ihrer Freizeit mit Mathe oder Latein oder Geschichte? Nein. Manche vielleicht, sie bilden allerdings eher die Ausnahme. Beschäftigen sich alle Schüler in ihrer Freizeit mit Musik? Ja. Kennen Sie einen Schüler, der nicht eine Lieblingsband hat, der nicht bestimmte Lieder aus dem Radio mitsingen kann, der keinen mp3-Player oder wenigstens einen guten alten Kassettenrecorder hat? Kennen Sie einen Schüler, der sich noch niemals privat auf die eine oder andere Art mit Musik beschäftigt hat? Insbesondere im Internet-Zeitalter ist die Beschäftigung mit Musik durch permanente Zugriffsmöglichkeiten wie YouTube, iTunes, Spotify und Co. normaler Bestandteil des Alltags geworden. Machen Sie sich dies zum Vorteil!

Dies bedeutet nicht, dass Sie sich permanent mit der Musik der Jugendkultur beschäftigen sollten, allerdings könnten Sie beispielsweise Kadenzen, Rhythmen, Harmonien oder Noten anhand von Stücken erläutern, die Ihre Schüler kennen und interessieren (dies ist nicht nur für fachfremden Musikunterricht eine gute Idee).

 

Oder Sie interessieren sich zunächst einmal für die Musik, die Ihre Schüler mögen und hören - und werden wahrscheinlich allzu oft positiv überrascht sein. Allein anhand der musikalischen Interessen Ihrer Schüler lassen sich eine Reihe von Unterrichtsinhalten und Unterrichtsreihen aufbauen und weiterführend verwerten. Sie können damit praktisch und theoretisch arbeiten und ganz spielerisch in "ernsthaftere" Themen überleiten.

Selbst wenn Ihre Schüler musikalisch nichts kennen außer "1LIVE", "DSDS" und Co., haben Sie selbst hier eine dankbare Aufgabe darin, die Schüler auf die unendliche Musikflut vorzubereiten, kritisch zu machen und Ihnen die Mittel an die Hand zu geben, sich ganz eigene Urteile über die jeweilige Musik zu bilden.

 

Leider ist heutzutage der Musikunterricht an den allgemeinbildenden Schulen ohnehin zu einem "Stiefkind" geworden und wird als "nicht so wichtig" angesehen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass auch der nicht-fachfremde Musikunterricht oftmals nicht kreativ und vielseitig durchgeführt wird. Leider gibt es immer noch viele Lehrer, die das bloße Auswendiglernen von Noten, Tonleitern oder dem Quintenzirkel und damit verbundener Abfrage in einem Test mit Musik verwechseln (wahrscheinlich weil sie sich nicht anders zu helfen wissen). Ich habe viele Schüler erlebt, die einen Quintenzirkel komplett und korrekt aufzeichnen konnten, die aber überhaupt keine Ahnung davon hatten, was ein Quintenzirkel eigentlich ist und was dahintersteht - wie traurig!

 

Auch diese Umstände können Sie sich zum Vorteil machen!

Musizieren Sie gemeinsam mit Ihren Schülern, kreieren Sie Musik, komponieren und improvisieren Sie, beleuchten Sie die Theorie hinter der Musik auf spannende Art und Weise und stellen Sie Zusammenhänge zum (musikalischen) Alltag Ihrer Schüler her!

Eröffnen Sie fesselnde Diskussionen rund um die Themen "Musik als Politikum", "Musik in der Werbung", "Filmmusik" oder "Musik in Therapie und Medizin", um nur einige Beispiele aus der riesigen Schatztruhe rund um die Musik zu ziehen. Sprechen Sie über Bach und Mozart als "Stars" einer anderen Zeit, schauen Sie, was hinter diesen Persönlichkeiten für wunderbare Geschichten auftauchen, die ihr Schaffen so einzigartig und wertvoll gemacht haben.

Seien Sie begeistert von der Musik und begeistern Sie Ihre Schüler!

 

Nun kommt der Punkt: Auf solche Ideen sind Sie auch schon gekommen, wissen aber nicht, wie Sie diese ohne Vorkenntnisse und Erfahrungen umsetzen sollen? - Dabei möchte ich Ihnen in meinen Fortbildungen helfen!

 

Ich war einst in einer ähnlichen Lage wie Sie. Ich sollte zwar nicht fachfremd Musik unterrichten, sondern war für den schulischen Musikunterricht fachlich fast eher überqualifiziert (durch mein Diplom als Musikpädagogin und mein Hochschulstudium als Harfenistin und Pianistin), dafür hatte ich aber zunächst keine Ahnung, wie ich Musik ganz allgemein an Klassen von 30 bis 40 Schülern vermitteln sollte. Ich übernahm quasi "über Nacht" die gesamte Oberstufe an einer privaten Waldorfschule, später einige Klassen an einem städtischen Gymnasium (Sek. I & II). Insbesondere an einer Waldorfschule sind die Ansprüche an das Fach Musik sehr hoch, weil hier noch sehr viel Wert auf die künstlerisch-kreativen Fächer gelegt wird. Unter meinen Schülern waren nicht wenige Preisträger solcher Wettbewerbe wie "Jugend musiziert" oder einfach Kinder aus Musikerfamilien mit extremer musikalischer Vorbildung. Gleichzeitig hatte ich aber auch viele Schüler, die Musik als Schulfach oder Schule überhaupt wenig interessierte und die somit das Spannungsfeld und mein anfängliches Dilemma abrundeten.

Neben den Besuchen einiger Praktika und Fortbildungen habe ich mir damals nach und nach einen sehr großen Fundus an Themenbereichen und zugehörigen Materialien und Medien angelegt - dies für alle Altersstufen von der Grundschule bis zum Abitur. Auch habe ich für mich musikalische Themen unterrichtstauglich gemacht, die mir interessant und wertvoll erschienen, die sich jedoch zunächst nicht als praktisch vermittelbar darstellten. Bis heute habe ich ständig neue Ideen, was man mit Kindern und Jugendlichen im schulischen Alltag musikalisch so alles "anstellen" kann, obwohl ich selber nicht mehr an allgemeinbildenen Schulen unterrichte, sondern mich auf meine eigene Schule, das Studio Zaubermusik konzentriere. Was meinen eigenen Unterricht betrifft bin ich zu meinen Wurzeln, dem Instrumentalunterricht und der Allgemeinen Musikerziehung (Kinder im Alter von null bis zehn Jahren) zurückgekehrt. Auf Musikunterricht an allgemeinbildenden Schulen bezogen sehe ich meine Stärke darin, Musiklehrer - ob fachfremd oder nicht - auf einen vielseitigen und kreativen Musikunterricht vorzubereiten.

 

Die Fortbildungen im Studio Zaubermusik können als einmaliger Impuls-Workshop oder als fortlaufendes Seminar besucht werden. Der Themenvielfalt sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Wir beschäftigen uns mit den praktischen und den theoretischen Bereichen der Musik und gehen gern auf individuelle Themenwünsche und Vorschläge ein. Es werden Ihnen Materialien und Unterrichtskonzepte an die Hand gegeben, wobei dies hier stets als Hilfe zur Selbsthilfe verstanden wird und Ihnen kein im negativen Sinne vorgefertigtes "So-wird-es-gemacht-Paket" aufgedrängt wird.

 

Im Anschluss an die Fortbildung wird Ihnen ein Zertifikat über Ihre Teilnahme ausgestellt, auf dem alle erworbenen Kenntnisse dokumentiert sind.

 

Informationen und Anmeldung:


Zunächst werden einige Personen/Anfragen/Anmeldungen gesammelt, die auf ihre Bedürnisse bezogen zusammen passen (z. B. Grundschule, Sek. I , Sek. II, Personen mit Vorkenntnissen, Personen ganz ohne Vorkenntnisse, Personen auf Impulssuche, Personen, die langfristig betreut werden möchten usw.). Ab drei Teilnehmern startet ein Workshop oder ein Seminar und ist auf acht Teilnehmer begrenzt.

 

Kosten:


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich für dieses Angebot keine pauschalen Preise angeben kann. Wie Sie aus meinen Ausführungen entnehmen können, werden meine Fortbildungen zeitlich und inhaltlich immer sehr individuell auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse zugeschnitten, woraus sich differenzierter Aufwand und demnach differenzierte Kosten ergeben. Ich lasse Ihnen aber gern umgehend ein individuelles Angebot zukommen, wenn Ihre Wünsche klar definiert sind und ich ermessen kann, wie viel Zeit dafür kalkuliert werden muss und was dafür nötig ist.

 

Wussten Sie übrigens, dass an vielen Schulen "Töpfe" für derartige eigeninitiative Fortbildungsmaßnahmen zur Verfügung stehen? Sprechen Sie mit Ihrer Schulleitung darüber!

 

Ich freue mich auf Ihre Anfragen!

 

Herzlichst, Ihre Meike Rath

 

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